VP Colditz am 30.05.2026

Prüfungsergebnis

GespannPunktePreisXanter vom OrdensholzHS-RüdeMaik StricherHundeführer0o.P.Franz vom BirkensteigHS-RüdeOliver PaysenHundeführer0o.P.Frieda vom BirkensteigHS-HündinTobias SperlHundeführer170I. PreisHektor vom Forsthaus WuppgartenHS-RüdeBert EpperleinnHundeführer0o.P.

Richter

Dirk Tenzler (Prüfungsleiter), Thomas Mütze, Rene Potrikus, Mario Hörig

Prüfungsbericht

Am 30.05.2026 fand die dritte Vorprüfung des Jahres 2026 des SHVD statt. Für mich war es die zweite Vorprüfung meines Hundes Frieda vom Birkenstein, da sie im letzten Jahr einen schlechten Tag hatte und die Prüfung leider nicht bestanden hatte. Aufgrund dessen wurde mir schon ganz schwindelig als ich den Brief für den neuen Termin im Briefkasten hatte. Es sollte wieder im gleichen Revier stattfinden, im Revier Waldmühle im Colditzer Forst. War das ein gute Omen? So fuhr ich am Prüfungstag frühzeitig los und wurde wie im Vorjahr vom Prüfungsleiter Dirk Tenzler begrüßt. Das Forstrevier Waldmühle bei Colditz gehört zum Forstbezirk Leipzig und umfasst 2500 ha Fläche mit Reh-Schwarzwild sowie Damwild. Die weiteren Prüfungsrichter Thomas Mütze, Rene Potrikus und Mario Hörig waren ebenfalls schon anwesend. Das Wetter am Prüfungstag versprach schonmal viel, dann es war leicht bewölkt, nicht zu warm und somit optimal für die Fährtenarbeit. Als die weiteren Prüflinge (insgesamt 4 Hunde, davon 3 HS-Rüden sowie meine HS-Hündin) vor Ort waren, konnte die Einweisung beginnen. Das Los entschied, dass ich an dritter Stelle mit der Fährtenarbeit starten durfte. Da meine Hündin letztes Jahr bereits die Formbewertung erhalten hat, konnten wir hier erstmal durchatmen und richtig ankommen. Nach ca. 2 Stunden hieß es auch für uns „jetzt geht es los!“. Die Fährte war entsprechend den Vorgaben vorbereitet und wies mehrere Haken, Verweiserpunkte sowie unterschiedliche Geländestrukturen auf.
Nach dem Ansetzen arbeitete meine Hündin die künstlich gelegte Schweißfährte ruhig, konzentriert und mit erkennbarem Finderwillen an. Im weiteren Verlauf bewältigte wir mehrere Richtungswechsel sowie Verleitungen. Mein Hund korrigierte kleinere Unsicherheiten selbstständig und setzte die Arbeit ohne nennenswerte Unterstützung fort. Die Strecke kam mir unendlich lang vor, ich freute mich über jeden kleinen Erfolg. Am Ende angekommen ist mir ein Stein vom Herzen gefallen und ich war stolz über die sehr gute Riemenarbeit meiner Hündin. Nachdem auch der vierte Hund die Fährtenarbeit absolviert hatte, konnten wir die beiden nächsten Fächer „Ablegen“ und „Schussfestigkeit“ hinter uns bringen. Bei diesen Fächern waren nur noch 3 Hunden anwesend. Auch hier zeigte meine Hündin, dass sich die monatelange Arbeit gelohnt hat. Ich war sehr zufrieden mit dem Prüfungstag. Zum Abschluss gab es eine gute Bewirtung vom Grill. Auch hier gilt mein herzlichster Dank an die Organisatoren. Beim gemeinsamen Zusammensitzen konnten wir den Tag Revue passieren lassen.